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| 6182 Beiträge & 606 Themen in 16 Foren |
Keine neuen Beiträge, seit Ihrem letzten Besuch am 06.09.2010 - 03:51.
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| Fight Club, Freiheit, Angst und so... |
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| 507 Beiträge - Halbgott
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Schöne Musik im Hintergrund. Freiheit, was ist das überhaupt? Philsophen reden sich den Mund fusselig über etwas, was im Grunde so einfach ist und vor jedermanns Nase liegt. Doch viele machen es sich kompliziert. Freiheit geschieht im Augenblick zu Augenblick. Was passiert, wenn wir die Musik abstellen? Das Telefon. Die allgemeine Ablenkung und den Lärm des Lebens. Zum Quellcode zurück gehen? Zur Natur. Natur unser selbst. Unsere grenzen kennenlernen? Was bedeutet überhaupt der Satz in Fight Club "Woher willst Du wissen, dass es schlecht es Dich zu schlagen, wenn Du es nie gemacht hast?". Nein, brutal werden müssen wir nicht. Es reicht schon überhaupt Erfahrungen zu machen. Wie ist überhaupt das Gefühl, gekündigt zu werden? Wie ist das Gefühl, verlassen zu werden oder selber jemanden zu verlassen? Was ist das überhaupt, was uns da in die enge treibt, uns vor unangenehmen Erfahrungen "schützt", obwohl uns gerade diese Angst uns zu Sklaven unseres eingeschränkten Bewusstseins macht. Wenn ich Euch sage, dass ihr immer Angst haben werdet, euer ganzes Leben lang und trotzdem immer freier werden könnt, ist das keine Lüge. Angst ist normal. Lebensnotwendig. Doch verlieren ist wunderschön. Verlieren ist für mich das größte Geschenk. All unserer Dramen sind so lange spannend, bis sie keine Dramen mehr sind. Heute fehlt Geld. Morgen die Potenz. Und? Nur eine von vielen Phasen... Genauso nichtig wie alles andere. Ihr wisst nicht wovon ich rede? Doch. Worauf ist die Aufmerksamkeit gerade gerichtet? ... Nicht mehr lange. Die Probleme verpuffen. Neue treten ran. Entwickeln wir uns.
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| Auf der tiefsten, einfachsten Ebene, sind wir alle liebevolle Künstler. |
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| Beitrag vom 13.01.2009 - 11:46 |
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Moderator 582 Beiträge - Halbgott
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Guten Abend,
vorzüglich formuliert, Boom. Und aus emotionaler Sicht auch sehr richtig - nur was macht jemand, der rational denkt und lebt oder es zumindest versucht? Für den gibt es weniger Angst als Zweifel bzw. Unsicherheit, unkalkulierbare Faktoren und andere Widrigkeiten.
Zu unserer Natur zurückzukehren und somit wohl ein großes Stück weit unseren Neigungen nachzugehen wäre bzw. ist eine schöne Sache. Nur bleibt da die eine, sehr unangenehme Frage: Von was ernähre ich mich dann, oder: Wer bezahlt mir meine Hobbies? Denn das sind doch in aller Regel genau die Tätigkeiten, zu denen man sich hingezogen fühlt und während derer man auch eben gerade diese ganzen Erfahrungen sammeln kann.
Die "Angst", die versucht, uns vor "Fehltritten" zu schützen, hat sich über Jahrtausende herausgebildet, genauso wie unser rationaler Verstand, der es uns ermöglicht, Dinge abzuwägen und abzuschätzen. Beides nun vollkommen über Bord zu werfen halte ich weder für sinnvoll noch für auf Dauer machbar.
Ich wäre froh, wenn bestimmte Probleme verpuffen würden und andere herantreten. Nun, ich könnte eine Verpuffung herbeiführen, aber der Schuttberg hinterher wäre fatal. Deinen Aufruf zu Entwicklung kann ich nur
unterstützen, aber Entwicklung ist eine schwierige Sache, insbesondere, wenn man keine Weg gehen kann sondern nahezu permanent dabei ist, über die Steine zu klettern, die auf selbigem Weg liegen.
Als Utopie ist dein Text eine schöne Sache - nur die Umsetzung...
Grüße vom Schreiner
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| Beitrag vom 13.01.2009 - 20:51 |
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| 507 Beiträge - Halbgott
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Aaaargh. Ständiges verwerfen meiner Texte. Hmmm... also mein Einstiegspost kam sehr aus dem Bauch heraus und hab ich in ca. 2 Minuten runtergeschrieben. Nichts mit logisch durchdacht. Hmm.. recht hast Du ja, dass man sich auch an gewissen Regeln halten muss, sonst wird das nichts mit seine schönen Hobbys ausleben.. oder? Ich nenne es einfach mal "Quelle". Jeder trägt diese gewisse Quelle in sich. Aus dieser Quelle zu leben und zu schöpfen ist nicht einfach. Doch was hält uns auf? Geld? Zeit? Angst? Ja... ach mensch, ich bekomme hier einfach nicht den roten Faden. Es geht. Irgendwie. Aus dieser genannten Quelle zu leben und zu handeln. Ich weiß es, weil ich es zum Teil mache. Große Künstler meine ich, die von ihren besonderen Fähigkeiten leben können und gut verdienen. Keine Abzocker, sondern Lebenskünstler die ihr leben lieben und liebe abgeben.
Umsetzung: Erst einmal Ablenkung nach und nach etwas abbauen. Das ist schon die größte Blockkade. Danach wird die Sicht klarer. Nachrichten z.B. vermeide ich ganz. Ich weiß nichts von einer Wirtschaftskrise. Ich mache viele Körperübungen. Spüre durch meinen Körper, wie schnell negative Nachrichten mich Handlungsunfähig machen können.
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| Auf der tiefsten, einfachsten Ebene, sind wir alle liebevolle Künstler. |
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| Beitrag vom 15.01.2009 - 00:09 |
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| 507 Beiträge - Halbgott
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Ich hatte ein paar Tage vorher einen recht ähnlichen Text wie mein Einstiegsposting geschrieben. Copy & Past ihn mal hier, der "Vollständigkeit" halber: (Hab ihn Phasen genannt)
Unser Leben besteht aus Phasen: Wir lernen als Babys zu krabbeln und später zu laufen. Im Jugendalter interessieren wir uns für andere Dinge. Vielleicht für gute Noten oder beliebt sein zu wollen. Eine Zeit bricht ein wo wir uns für das andere Geschlecht interessieren. Dramen um Liebe und Geld nehmen viel Zeit in Anspruch. Wo ist die Aufmerksamkeit jetzt gerade? Was sind die aktuellen Probleme?
Sehen wir das Leben als permanenten Prozess in dem neue Probleme kommen und alte verschwinden, so ensteht das, was viele wohl als Gelassenheit beschreiben würden. Wir verstehen, dass sich Dinge verändern. Viel wichtiger aber, dass ein Problem nur ein Problem ist. Nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht müssen wir gerade lernen mit trauer fertig zu werden. Oder stehen vor einer schwierigen Entscheidung. Oder haben nie wirklich Beziehungen aufgebaut.
Doch wir können es lernen. Es ist sogar gut, wenn wir alles dran geben das aktuelle leiden zu verstehen und es zu lösen. Es werden neue Herausforderungen kommen. Definitiv.
Wie ist die Erkenntnis zu wissen, dass wir immer an anderen Dingen arbeiten? Nie fertig werden, aber immer mehr an unsereren Herausforderungen reifen?
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| Auf der tiefsten, einfachsten Ebene, sind wir alle liebevolle Künstler. |
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| Beitrag vom 16.01.2009 - 00:11 |
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| 30 Beiträge - Mitgliedsanwärter
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hey,
Boomschakala
ich glaube das jedes noch so kleine Detail in unserem Dasein ein Teil des Schicksals ist
und so unsere Interessen und Anregungen nach neuen Dingen anstrebt.
Jedes neue Thema oder jedes neue hobby oder jenes neue Intersse an etwas ist
ein evolutionaler Kreislauf der die Erde in Ihrer Entwicklung stärkt und Sie besser und
leistungsfähiger für die Zukunft ausrüstet.
Denn alles was wir je tun werden oder getan haben war im enddefekt für die Erde um
Ihre Evolution zu fördern und weiterzuentwickeln.
Denn auch die Erde zahlt Ihren Preis zurück in dem Sie Leben erschafft und Leben nimmt
um wieder neues zu erschaffen, also ein ewiger Kreislauf der Erde der i-wann so Langweilig
wird das die Erde entweder durch eigenvernichtung der Menschen verursacht wird (Nukleare,
Atomar, Biologische, Chemische Waffen - höchstwahrscheinlich durch nukleare sprengköpfe)
oder durch die Natur selbst die nicht mehr zuschauen kann wie die Erde durch den Menschen
Stück für Stück vernichtet wird.
vg hunter223
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| Beitrag vom 08.03.2009 - 02:46 |
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| 507 Beiträge - Halbgott
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Verschrobene Texte von einem verschrobenen Kerl, dem vor Müdigkeit die Augen zufallen. Die Freiheit ist nicht zu "bekommen" sie ist in Dir, oder nicht. Du erhälst sie nicht wie ein Upgrade in einem Videospiel, sondern lässt sie zu oder auch nicht. Der innerliche Vulkan brodelt unaufhörlich. Spucke wie Feuer die Liebe Deines Lebens in den Raum, oder lass es bleiben. Hatte so gute Ansätze, jetzt ist alles weg. Handelst Du wie Freiheit, bist Du freiheit. Handelst Du wie ein freiheitssuchender verkrampfst Du dich. Lese noch mal die letzten zwei Sätze. Einfach zu lesen, kompliziert zu verstehen. Irgendwo lass ich von dem dualen Komplex. Wie man es auch nennt, es ergibt Sinn. Ständig zu sein, was man nicht ist, ist anstrengend. Trotzdem greifst Du nach dem Rauchschwaden, der Fata Morgana Deines Verlangens. Ich will besser sein, will weg von dem einem und hin zu dem neuen. Den verbesserten "ich". Doch ohne das alte, nicht das neue. Und so lässt Du die alte Schale, die alte Haut fallen, wie eine Spinne und erneuerst Dich, doch die Erneuerung ist der Trugschluss. Wieder und wieder fährst Du eine Runde auf den Highway der Neurosen. Und plötzlich endet der Kampf und somit der Krampf. Dein Gefühl wird zur ständigen Wahrheit. Schön, nichts mehr zu verpassen.
Was ich schreibe... ich schreibe.. und während ich schreibe, schreibe ich.
Gute Nacht.
P.S.:
Sorry, brauche gerad ein Ventil für meine verwirrenden Gedanken. Doch für mich alleine schreiben ist so langweilig.

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| Auf der tiefsten, einfachsten Ebene, sind wir alle liebevolle Künstler. |
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| Beitrag vom 14.01.2010 - 03:55 |
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