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| Organisation (Arbeit im Büro) |
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| 507 Beiträge - Halbgott
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Hey hey,
ein kleiner Beitrag von mir. Letztes Jahr war nicht gut für mich. Beruflich ein neues Angebot erhalten. Es angenommen. Mich "Überorganisiert" und letztendlich einen Nervenzusammenbruch erlitten. Alles mögliche versucht, um mich bei d. Arbeit zu organisieren: David Allen ("GTD") gelesen. Mit Arbeitskollegen gesprochen. Immer wieder neue Systeme ausgedacht. Macbook gekauft. Omnifocus installiert ("GTD"). Alles nicht viel gebracht.
Nach längerer Zeit mir ein System ausgedacht, was für mich selber perfekt passte und noch immer passt. Einfach, sehr einfach und gut. Vor allem Praxisnah. Natürlich nicht auf jeden Bürojob übertragbar, wer es auch probieren möchte, hier die Anleitung:
Ich braucht:
- viele kleine Zettel (bestenfalls gleiche größe, kann man sich auch aus Schmierpapier "basteln", der Umwelt zuliebe)
- Stift
- aktuelle Uhrzeit in Sicht
Seht Euch um in Eurem Büro. Was ist aktuell zu tun? Spielen wir mal ein Beispiel durch...
Bild: Schreibtisch voller Unterlagen, die sich bis zur eigenen Nase stapeln. Wichtige Arbeitsaufträge dabei. Es ist 15.13 h. Der Kaffee brodelt.
Einen Zettel zur Hand nehmen. Aufgabe ausdenken. Hier: Tisch frei räumen. Uhrzeit notieren bis wann dies erledigt sein soll. Hier: 15.45 h
Konsequenz ausdenken, wenn ihr es nicht bis zu dieser Zeit schafft. Hier: wichtige Arbeitsaufträge raussuchen.
Der Zettel könnte dann wie folgt aussehen:
___________________________________
Tisch frei räumen bis 15.45 h
--- > wichtige Arbeitsaufträge raussuchen
___________________________________
Ran an die Arbeit. Ihr schafft es nicht in der Zeit. Egal. Durch die zeitliche Begrenzung ist ein gewisser Druck dahinter (ähnlicher Druck den ihr als Männer kennt, wenn die neu kennengelernte Frau um 16 h zu Besuch kommt und es 15.30 h ist... ihr wisst schon.. ihr haut rein).
Außerdem wäre da noch die Konsequenz. Ist bis 15.45 h nicht die Aufgabe bewältigt muss die Konsquenz (die nicht zwingend schlimm sein muss) ausgetragen werden.
Es ist 15.45 h & der Tisch ist noch nicht ganz frei. Ihr reisst den Zettel durch und merkt Euch die Konsequenz. Der nächste Zettel könnte so aussehen.
___________________________________
Wichtige Arbeitsaufträge raussuchen bis 16 h
--- > 1. Arbeitsauftrag erledigen
___________________________________
Der nächste könnte dann so aussehen:
1. Arbeitsauftrage erl. bis 16.20 h (Info: Die Zeit setzt ihr immer wieder neu fest und entscheidet nach Gefühl, Befindlichkeit und geschätzter Zeit, weil ihr
den Vorgang vielleicht schon öfters durchgeführt habt)
--- > 2. Arbeitsauftrag raussuchen
__________________________________
etc. ich hoffe, das System ist soweit klar?! Es ist einfach und sehr praktisch. Ihr verliert dadurch ENTSPANNT nicht das wichtigste aus den Augen. Denkt ein bisschen an die Situation einen Drahseilakteuers. Trotz dieser riesigen Berge an Arbeit, habt ihr NIE mehr als zwei Aufgaben zu erledigen. Eine nach der anderen, eine neue kommt immer hinzu. Ein Schriit nach dem anderen. Schaut ihr als Drahtseilakteur runter, könnten ihr eher fallen. Das braucht ihr nicht! Nur die nächste Aufgabe im Blick, wie bei einer Meditation. Vergesst nicht euch kleine oder größere Pausen aufzuschreiben. Und ob es überhaupt Sinn hat, sich für diese Arbeit so einzusetzen (aber das ist eine andere Frage...) ..
Viel Erfolg & vielleicht probiert es ja der ein- oder andere in der Praxis aus. Auf Rückmeldungen wäre ich gespannt. Bei Fragen steh ich zur Hilfe bereit.
Boom
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| Auf der tiefsten, einfachsten Ebene, sind wir alle liebevolle Künstler. |
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| Beitrag vom 04.02.2010 - 12:40 |
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| 253 Beiträge - Alter Hase
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Das Problem kenne ich, aber ich habe da andere Lösungen gefunden. Diese habe ich aber erreicht, indem ich wie du erst mich durch Druck hindurchschleusen musste. Erkenntnisse über meinen Misserfolg mit der Methode haben mich zu gelassenerem Tun und größerem Erfolg geführt. Also nur Geduld. Du bist auf dem richtigen Weg.
Zur Zeit höre und lese ich Bücher von Stefan Klein. Wirklich zu empfehlen, weil seine Sichtweise erfüllend ist und einem den Druck zum Erfolg nimmt.
"Zeit_Der Stoff aus dem das Leben ist"
"Die Glücksformel"
Gerade Aufmerksamkeit und deren Hintergrund (Wirkweise des Dopamins) werden von ihm sehr anschaulich erklärt.
Bis denne
Ginko
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| lass andere für dich reden bis deine Zeit gekommen ist |
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| Beitrag vom 11.02.2010 - 20:02 |
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